TANGO-ROSETTA
Horacio Ferrer (1969) Música: Astor Piazzolla
El gordo triste   Der traurige Dicke  
Por su pinta poeta de gorrión con gomina, por su voz que es un gato sobre ocultos platillos, los enigmas del vino le acarician los ojos y un dolor le perfuma la solapa y los astros.   Wegen seinem poetischen Aussehen wie ein Spatz mit Haar-Gel, wegen seiner Stimme, die wie eine Katze zwischen verborgenen Becken(Musikinstrument) klingt, streicheln ihm die Rätsel des Weines die Augen und ein Schmerz parfümiert ihm den Kragen und die Sterne.  
Grita el águila taura que se posa en sus dedos convocando a los hijos en la cresta del sueño: ¡a llorar como el viento, con las lágrimas altas!, ¡a cantar como el pueblo, por milonga y por llanto!   Der verwegene Adler, der auf seinen Fingern steht, schreit, die Kinder auf dem Gipfel des Traumes zusammenrufend: Zu weinen wie der Wind, mit den großen Tränen! Zu singen wie das Volk, wegen der Milonga und wegen der Klage!  
Del brazo de un arcángel y un malandra se van con sus anteojos de dos charcos, a ver por quién se afligen las glicinas, Pichuco de los puentes en silencio. Arm in Arm mit einem Erzengel (die Güte) und einem Dieb (die Versuchung) gehen sie zusammen mit ihren Brillen aus zwei Pfützen, um zu sehen wegen wem die Wisterias traurig werden, Pichuco der stillen Brücken.
Por gracia de morir todas las noches jamás le viene justa muerte alguna, jamás le quedan flojas las estrellas, Pichuco de la misa en los mercados.   Durch die Gnade des Sterbens jeden Abend paßt ihm niemals ein Tod, niemals sind ihm die Sterne zu groß, Pichuco des Ritus in den Märkten.  
¿De qué Shakespeare lunfardo se ha escapado este hombre que un fósforo ha visto la tormenta crecida, que camina derecho por atriles torcidos, que organiza glorietas para perros sin luna? Vor welchem Lunfardo-Shakespeare ist dieser Mann ausgerissen, daß er in einem Streichholz einen großen Sturm gesehen hat, daß er geradeaus durch verdrehte Notenständer geht, daß er Kreisverkehre für Hunde ohne Mond organisiert.
No habrá nunca un porteño tan baqueano del alba, con sus árboles tristes que se caen de parado. ¿Quién repite esta raza, esta raza de uno, pero, quién la repite con trabajos y todo?   Es wird niemals wieder einen so geschickten Porteño der Morgendämmerung geben mit seinen traurigen Bäumen, die bewegungslos umfallen. Wer wiederholt diese Rasse, die nur aus dem einen besteht, aber, wer wiederholt sie, mit der vielen Arbeit und allem drumherum?  
Por una aristocracia arrabalera, tan sólo ha sido flaco con él mismo. También el tiempo es gordo, y no parece, Pichuco de las manos como patios.   Wegen einer vorstädtischen Aristrokratie ist er nur dünn (schwach) mit sich selbst gewesen. Auch die Zeit ist dick (lang), aber es scheint nicht so, Pichuco mit Händen wie Hinterhöfe.  
Y ahora que las aguas van más calmas y adentro de su fueye cantan pibes, recuerde y sueñe y viva, gordo lindo, amado por nosotros. Por nosotros.   Und jetzt, da die Gewässer ruhiger sind, und in seinem Blasebalg Kinder singen, erinneren Sie sich, träumen Sie und leben Sie, netter Dicker, geliebt von uns. Von uns.  
    Andrés Fragoso
Frank Schladitz
 



Agradecimientos especiales a www.troilo.com.ar, por el permiso de publicación de la foto.
Vielen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Fotos.

Aníbal Troilo 'El Pichuco'
11 de julio de 1914 - 18 de mayo de 1975

El Pichuco